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Erlebnisbericht von der Boundcon 2019 in München

 

Bereits das vierte Jahr in folge sind wir wieder zur Boundcon Fetisch Convention in München gefahren. Diesmal öffneten sich die Tore der Kulturhalle Zenith zwischen dem 24.05.2019 bis zum 26.05.2019 für alle Fetisch- Bondage und BDSM Liebhaber und Interessierte.

Nach einer ungefähr zehnstündigen Anfahrt am Donnerstag, den 23-05.2019, - mit leckerem Frühstück auf einer Raststätte  - sind wir aus dem hohen Norden im beschaulichen Bayern angekommen. Unser Transporter war vollgepackt mit Peitschen, Rohrstöcken, Nippelklemmen und vielen anderen kleinen und großen Quälereien - so gerüstet haben wir erstmal in unserer Unterkunft eingecheckt und uns für die nächsten Tage kulinarisch versorgt. Danach ging es dann zur Messehalle. 

Unser Stand war von den Messebauern schon fertiggestellt worden, so konnten wir gleich beginnen, ihn zubefüllen. Wir schleppten Tische, Unmengen von Kisten mit Ware, Lochwände zum Aufhängen der Peitschen, Dekomaterial und was man sonst noch so alles braucht für eine Messe, zu unserem Stand. Überall in der Halle herrschte Gewusel und Gehämmer, viele Händler waren auch bereits angereist und fingen an, ihre Stände aufzubauen und zu dekorieren.

Nachdem wir alles in die Halle geschafft hatten, war es so, wie in jedem Jahr - wo fangen wir an - es war ein leichtes Chaos ausgebrochen. Wir legten erstmal Strom und Licht und bauten dann Lochwände und Tische auf. Nach und nach bekam der Stand Gesicht, aber irgendwann waren wir so erschöpft, dass wir erst einmal aufhörten und in die Unterkunft fuhren, um zu schlafen.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einer erfrischenden Dusche und einem leckeren Frühstück wieder zur Messe und stürzten uns in den weiteren Aufbau. Tische wurden mit Ware belegt, die Peitschen fand alle ihr Plätzchen an den Lochwänden, dann wurde noch fleißig dekoriert und wir schafften es gerade so, denn um 14.00 Uhr öffnete die Messe ihre Pforten. Es machte sich wie immer ein angenehmes Kribbeln der Erwartung breit und ein kurzer Moment der Entspannung und Erleichterung, dass wir es geschafft hatten, tatsächlich den Stand in der kurzen Zeit vollständig aufzubauen.

Und dann kamen sie, die Fetischisten und BDSMler aus aller Welt, ja, aus aller Welt, denn wir hatten sorgar Australier und Amerikaner an unserem Stand. Da gab es Sadisten und brave Sklaven, Transgender in wunderschönen Outfits, dominante Damen und devote Männlein, die stolzen Herren mit ihren demütigen Sklavinnen und sie alle bevölkerten unseren Stand und begutachteten unsere Gummipeitschen aus eigener Herstellung, die glänzenden Plugs und die schillernden Nervenräder, die sich alle in Reih und Glied präsentierten. So manche liebgewordene Peitsche ging über den Ladentisch, andere Quälereinen aus unserem vielfältigen Sortiment der Nippelklemmen wurden erworben, der eine oder andere Plug fand seine Besitzerin oder Besitzer und auch so mancher Knebel verabschiedete sich in ein neues Zuhause. 

Die Messe war in vollem Gang - schon am Freitag war viel los und auf den Bühnen dröhnten donnernde Bässe zu kunstvollen Bondagesessions. Um Mitternacht war dann an diesem Tag erstmal Schluß. Und wer hätte das gedacht, bereits am Freitag waren einige Artikel so häufig über die Theke gegangen, dass sie ausverkauft waren und wir bereits am Abend schon wieder die ersten freien Haken von der Lochwand nehmen konnten.

Durch das nächtliche München liefen wir zurück in unsere Unterkunft und ließen den aufregenden Tag noch einmal Revue passieren, bevor wir völlig übermüdet in die Betten plumpsten und sofort einschliefen.

Am darauf folgenden Samstag - wieder mit einem leckeren Frühstück gestärkt, ging es dann schon um 12.00 Uhr los. Reger Publikumsverkehr bei uns im Stand, viele stöberten und kauften teils entspannt oder auch mal hektisch ein. Teile unseres Sortiments schrumpften wie Butter in der Sonne. Aber auch wie immer, konnte keiner von uns vorhersagen, welche Artikel in diesem Jahr besonders nachgefragt werden und welche weniger. Deshalb nehmen wir immer so viele BDSM Toys wie nur eben möglich ist mit.

Wie immer gingen die Körperketten sehr gut - auf schwarzen Mannequinpuppen, sogenannten Halbschalen präsentiert, glitzerten sie im Licht unseres Standes und zogen so die Blicke der Damenwelt auf sich. Aber auch der "Fesseltisch" mit dem schweren Pranger für Hände und Hals zog viele Blicke auf sich und regte zum Ausprobieren an. Das ist der Vorteil einer Messe, wir konnten dort unsere Waren schön präsentieren, die SM Begeisterten konnten nicht nur die Peitschen testen, sondern alles begutachten und sich dann das eine oder andere nette Quälinstrument gönnen.

Und wenn es die Zeit erlaubte, war auch mal ein kleiner Schnack mit den durch die Banke weg gutgelaunten Messepublikum drin. Auch fanden Stammkunden vom letzten Jahr oder Kundschaft aus unserem Onlineshop wieder den Weg zu uns, denn ein paar persönliche Worte mit den Kunden zu wechseln, ist für uns Händler immer sehr erfrischend und inspirierend.. 

Am Abend kamen dann die Party-People, denn gegenüber der Messehalle fand im sogenannten Kesselhaus die angesagteste Fetisch Party Münchens stand. Alle hatten sich viel Mühe gegeben mit ihren Outfits, denn dieses Event gab es nur einmal im Jahr, anläßlich der Boundcon und frau/man wollte glänzen an diesem Abend. Nachdem die Messe geschlossen  und wir unseren Stand abgesichert hatten, schauten wir noch einmal durch die großen Fenster des Kesselhauses. Wir hörten die rhythmischen Beats der Musik und konnten einen Blick auf die schillernde Fetisch Gemeinde werfen, bevor wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft machten, um für den Sonntag, den letzten Tag der Messe, gerüstet zu sein. 

Und so brach der letzte Tag der diesjährigen Boundcon an. Wieder gingen Spanking Toys aus eigener Herstellung, Nippelklemmen und co. sowie anderes BDSM Zubehör über unseren Ladentheke. Es wurde gehandelt und gefeilscht, am letzten Tag wollte jeder nochmal schnell ein Schnäppchen machen und das war für uns kein Problem, denn wir geben dann auch gerne zum Schluß nochmal Rabatt. 

Zwischen den Lochwänden mit unserem großen Peitschensortiment hörten wir immer wieder klatschende Geräusche und kleine Lustschreie, wenn die Sklavenpeitschen nach Herzenslust getestet wurden. Aber irgendwann ging dann auch dieser Messetag zur Neige und nachdem die letzten Besucher gegangen waren, ging es für uns ans große Einpacken. Vor der Halle parkten massenweise Transporter, denn alle wollten schnell nach Hause. Wir auch - aber wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns. 

Am Morgen erreichten wir dann unsere Heimatstadt Anklam, das Auto auf dem Hof geparkt und dann erstmal hundemüde ins eigene Bett gefallen. Aber schon da wussten wir, dass wir auch nächstes Jahr wieder auf der Boundcon 2020 mit dabei sein würden. 

Und damit dieser Bericht ein wenig anschaulich untermalt wird, haben wir ein kleines Video in unserem Stand gedreht. Viel Spaß beim Anschauen.

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